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Whiteboard platzsparend aufhängen

Mit diesem Befestigungssystem verstauen Sie Ihr Whiteboard einfach an Dachschrägen
Autor: Stefan Wanzenried, 9547 Wittenwil, Schweiz
Online seit: 22.12.2021, Anzahl Besuche: 12574

Zuhause habe ich mein Büro unter einer Dachschräge, wodurch ich auf der einen Seite des Raumes Platz einbüße. Umso wichtiger ist es, alle praktischen Tipps und Tricks zum Platzsparen auszuschöpfen. Da ich bei der Arbeit oft das Whiteboard verwende, wollte ich eine Möglichkeit finden, das Board platzsparend verstauen zu können. Um das Whiteboard aufzuhängen, bot sich die Dachschräge an. Damit ich den vollen Platz ausschöpfen konnte, bastelte ich mir zudem ein eigenes Whiteboard.

Passgenaues Whiteboard selber machen
Für das DIY-Whiteboard liess ich im Baumarkt in meiner Nähe eine Pavatexplatte im benötigten Maß zuschneiden. Für den Rahmen bestellte ich acht zugeschnittene Dachlatten aus Holz und etwas Drahtseil.
Neben diesem Material aus dem Baumarkt verwendete ich folgende Artikel von supermagnete.fr:
Zu Beginn klebte ich die selbstklebende Whiteboardfolie auf die Pavatexplatte. Achten Sie dabei darauf, dass keine Luftblasen zurückbleiben. Diese können Sie einfach mit einem weichen Gegenstand an die Seitenränder schieben. Damit sich die Folie nicht ablöst, sollte das Board lange in der Schräge hängen, brachte ich zusätzlich einen Holzrahmen aus Dachlatten an beiden Seiten der Platte an und befestigte diesen mit Schrauben am Whiteboard. Dadurch wurde die Whiteboardfolie zwischen Platte und Rahmen eingeklemmt.
Hinweis: Das Whiteboard wird quer aufgehängt. Auf einer der beiden langen Seiten verwendete ich deshalb lange Schrauben, um später daran die Magnete für die Befestigung an der Wand anzubringen.

Whiteboard an der Dachschräge aufhängen
Um das Whiteboard aufhängen zu können, bohrte ich auf der einen Seite Löcher in den Rahmen. Diese sollten so groß sein, dass Sie Stahlseile hindurchstecken können. Für die flexible Befestigung an der Decke brachte ich Schaukelschrauben an. Die Schaukelschrauben und das Whiteboard verband ich dann mit Stahlseilen. Natürlich können sie auch Hakenschrauben oder Ringschrauben verwenden, um das Whiteboard aufzuhängen.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Stahlseile alle gleich lang sind, da sonst das Whiteboard schräg hängt und nicht mehr ideal an der Dachschräge befestigt werden kann.

Topfmagnete am Rahmen befestigen
Nun hatten die überlangen Schrauben auf der einen Seite des Boards ihren Einsatz. Sie sind ein Teil des Befestigungssystems am Whiteboard. Damit das Whiteboard am ferromagnetischen Gegenstück an der Dachschräge haften bleibt, brachte ich am unteren Rahmenteil fünf gummierte Topfmagnete verteilt an. Um etwas Abstand zwischen Wand und Board zu bekommen, zog ich zusätzlich noch je zwei Muttern zwischen Rahmen und Magnet auf die Schrauben.
Anmerkung vom supermagnete-Team: Die gummierten Topfmagnete eignen sich ideal für Anwendungen, bei welchen Oberflächen nicht zerkratzt werden dürfen. Der Mantel aus Gummi schützt die ferromagnetischen Oberflächen vor Kratzern und Abnutzungen. Zudem erhöht er die Belastbarkeit des Magneten in Scherrichtung.

Whiteboard an der Wand befestigen
Als ferromagnetisches Gegenstück für die gummierten Topfmagnete beim Befestigungssystem des Whiteboards diente mir eine Metallschiene von einem alten Büchergestell, da sich dieses bequem an die Wand schrauben ließ.
Um die ideale Höhe auszumessen, hielt ich das Board so an die Wand, wie es schlussendlich auch hängen würde. Nachdem ich die Leiste an der Wand befestigt hatte, war das DIY-Whiteboard für mein Arbeitszimmer auch schon fertig.

Das Resultat
Wenn ich das Whiteboard verwenden möchte, löse ich es mit einem Handgriff von der Schräge. Benötige ich es nicht, "verstaue" ich es wieder an der Wand. Das Whiteboard wird dadurch nicht verdeckt, so sehe ich meine Notizen von überall her. Da ich eine ferromagnetische Whiteboardfolie verwendete, haften auch Magnete daran, womit ich Zettel und Skizzen problemlos befestigen kann.